Kino-Infos: Metropolis

Adresse

Metropolis
Kinemathek Hamburg e.V.
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg

ePost: info@kinemathek-hamburg.de
Web: metropoliskino.de

Karten & Preise

Kassenöffnungszeiten

Kasse und Café öffnen eine halbe Stunde vor der ersten Vorstellung.
Das Metropolis bietet freie Platzwahl.

Preise

Der Eintritt für Gäste kostet 7,50 €, für Mitglieder und Jugendliche bis 16 Jahre 5 €.
Bei Überlänge und Musikbegleitung Zuschläge.

Mitgliedsbeitrag im Trägerverein Kinemathek Hamburg e.V.: 25 € im Jahr, ermäßigt 15 €.

Auto, Bus & Bahn

Parken

Innenstadtbereich, nur wenige öffentliche Parkplätze.

Bus & Bahn

U2, Metrobusse 4 und 5 sowie Bus 109 bis Gänsemarkt – weniger als 5 Minuten Fußweg.
S11, S21 und S31 sowie alle Fernbahnen bis Dammtor – etwa 10 Minuten Fußweg.

HVV-Fahrplan

Ausstattung

Vor einer Leinwand von 8m × 3,5m hat das Metropolis 159 Plätze im Parkett sowie etwa 90 im Balkon, der allerdings nur bei ausverkauftem Parkett geöffnet wird. Abspielen lässt sich, mit Ausnahme von 70mm-Filmen, so ziemlich jedes Format, das die Geschichte der Filmtechnik hergibt.

Rollstuhl: Alle Bereiche des Kinos sind ohne Hilfestellung per Rollstuhl zugänglich. Ein Fahrstuhl verbindet die drei Ebenen.

Besonderes

Im Metropolis an der Dammtorstraße werden seit Oktober 1979 ausgesuchte Filmreihen gezeigt, in denen sich im Grunde ständig mindestens eine Perle der Filmgeschichte findet. Ein Blick in das Monatsprogramm lohnt sich immer!

Der Saal des ursprünglich 1952 als Non-Stop-Kino am Dammtor etwas beengt in einem Hinterhofgebäude an der Dammtorstraße eröffneten Kinos steht seit 2007 unter Denkmalschutz. 2008 wurde die Saalausstattung eingelagert und das gesamte, aus knapp einem Dutzend Gebäuden bestehende Areal abgerissen, um einem Büroneubau zu weichen. In diesem Neubau, dem Metropolis-Haus, bekam der alte Saal einen Platz in den Kellergeschossen, dazu ein großzügiges Foyer und Café, mit Zugang von der Kleinen Theaterstraße aus.

Während der Bauarbeiten von Mitte 2008 bis Ende 2011 war das Metropolis im Savoy am Steindamm untergebracht. In dem unscheinbaren Haus befand sich seinerzeit ein Saal mit 500 kuschelweichen Sesseln und Hamburgs zweitgrößte Leinwand mit 20 × 8,5 Metern. Die Leinwand hatte Seltenheitswert, sie war für Todd-AO vorgesehen, ein breites, hochauflösendes 70mm-Bildformat mit stark gekrümmter Leinwand; die Krümmung ließ sich im Savoy sogar verstellen. Das Savoy war bei der Eröffnung am 14. März 1957 das erste Kino Europas, in dem Todd-AO-Filme gezeigt werden konnten.

Die Überlegung, das Savoy parallel zum Metropolis ab 2011 durch die Kinemathek weiterbespielen zu lassen, war im Grunde von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn schon angesichts der üblichen Besucherzahlen des Metropolis' wäre der öffentlich bezuschusste Betrieb einer zweiten Spielstätte kaum zu rechtfertigen gewesen.
Der drohenden Umwandlung in ein Einkaufszentrum kam Hans-Joachim Flebbe zuvor, 2013 wurde das Savoy grundlegend renoviert und wiedereröffnet.

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